Überraschender Rücktritt: Ex-Tourneesieger Diethart beendet Karriere

Innsbruck - Der österreichische Skispringer Thomas Diethart hat das Ende seiner Karriere verkündet. "Das war's! Danke an alle, die mich unterstützt haben. Ich werde dieses Gefühl des Fliegens vermissen", postete der Gesamtsieger der Vierschanzen-Tournee 2013/14 auf Instagram. Diethart konnte nie mehr an jene Saison anknüpfen und tauchte seit Anfang 2015 nicht mehr im Weltcup-Team auf. Der 26-Jährige war zuletzt im Dezember im Training in Ramsau schwer gestürzt. Bei Diethart wurden dabei eine schwere Gehirnerschütterung mit leichter Einblutung ins Gehirn, eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen und eine Rissquetschwunde im Gesicht festgestellt.  Der humorige Niederösterreicher postete daraufhin ein Selfie, das ihn mit zugeschwollenem und von Schürfwunden übersätem Gesicht zeigte, und schrieb dazu: "Der dritte Versuch – und es tut immer noch weh. Vielleicht sollte ich es mal mit etwas anderem versuchen."  Diethart spielte damit auf drei brutale Stürze binnen nicht einmal zwei Jahren an. Im Februar 2016 war er beim Continental Cup in Brotterode von einer Windböe erwischt worden und hatte sich Prellungen an der Wirbelsäule sowie Niere und Lunge zugezogen. Nach der Rückkehr auf die Schanze stürzte er im folgenden Sommer erneut. Beim Forum Nordicum 2017 in Klingenthal hatte er sich noch sehr zuversichtlich gezeigt, wieder den Anschluss an die Elite schaffen zu können.